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Wachstumskurs bewusst steuern
Das Thema Wachstum ist in aller Munde. Es ist das angestrebte Ziel jedes Menschen, jedes Unternehmens und jeder Volkswirtschaft. Doch in unseren turbulenten Zeiten ist es gar nicht mehr so einfach Wachstum zu erzielen. Nichtsdestotrotz wachsen gewisse Branchen und Unternehmen weiter, während andere stagnieren oder mit dem Überleben kämpfen. Woran liegt’s?
Wie so oft lässt sich ein wunderbarer Vergleich zur Natur herstellen:
1. Wachstum braucht in erster Linie einen fruchtbaren Boden und ein förderndes Umfeld.
Wenn wir einen Baum pflanzen und ihn nicht gießen, dann wird er entweder nur langsam oder gar nicht wachsen. Manchmal sind die Umstände günstig und es regnet ausreichend, so dass wir keine zusätzlichen Anstrengungen anstellen müssen, der Baum wächst. Manchmal kann es aber auch in zu kurzer Zeit zu viel regnen und der Baum „ertrinkt“.
2. Es kommt auf die richtige Dosierung an, um gesundes Wachstum zu ermöglichen.
Gesundes Wachstum dauert oft länger, ist dafür aber in den meisten Fällen nachhaltig.
Wenn wir uns also überlegen, dass ein Kind bis zu 18 Jahre benötigt, um ausgewachsen zu sein, dann ist das umgelegt auf viele Unternehmen in dynamischen Branchen eine lange Zeit.
3. Unternehmen können sich konstant weiterentwickeln aber Wachstumsvorgänge sind immer begrenzt.
Wenn wir als Unternehmer und Führungskräfte in Unternehmen einen klaren und nachvollziehbaren Zweck der Existenz und eine Vision haben, ist dies eine gute Basis für Wachstum und Weiterentwicklung.
Es macht einen Unterschied, ob konkrete Aktivitäten zur bewussten Steuerung des Wachstumskurses gezielt geplant und dann auch umgesetzt werden oder ob wir einfach den Dingen ihren freien Lauf lassen, abwarten, was passiert und die sich bietenden Chancen ergreifen.
Um zukünftiges Wachstum steuern zu können, muss ich die Stärken und Kernkompetenzen im Unternehmen genau analysieren und die Entwicklungen im Marktumfeld laufend beobachten.
So kann ich rechtzeitig durch die Umsetzung von neuen Erkenntnissen und Ideen in Form von neuen Produkten oder Dienstleistungen oder durch die Erschließung neuer Kundensegmente und geographischer Märkte AGIEREN statt immer wieder nur zu REAGIEREN. Agieren ist proaktiv und macht oft Spaß, reagieren sorgt in vielen Fällen für Druck und Stress und kann uns irgendwann überfordern.
4. Wachstum setzt Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit
voraus.
Wir leben in ständiger Veränderung. Dies setzt voraus, dass wir uns entsprechend mit verändern. Doch Selbstveränderung ist oft die wohl schwierigste Herausforderung, da sie ein ständiges Sich-selbst-Hinterfragen erfordert und dann auch noch die Konsequenz, die eigenen Einstellungen, Erfahrungen und Verhaltensweisen sehr langwierig zu ändern. Es ist dennoch sehr wichtig, stehen doch hinter jedem Unternehmenswachstum Menschen, die dies erst ermöglichen.
Je klarer also die Unternehmenswachstumsziele für jede(n) einzelne(n) MitarbeiterIn sind und je höher sein / ihr Anreiz und Handlungsspielraum, um entsprechende Maßnahmen zur Zielerreichung zu entwickeln, desto erfolgreicher wird ein Unternehmen in der Steuerung seines Wachstumskurses sein.
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